Streaming: Helft uns dabei, die Spielregeln zu ändern !

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Obwohl die Musik-Streaming-Dienste sich mit unvermindertem Tempo weiterentwickeln, erhalten die ausübenden Künstler/innen immer noch nicht eine angemessene Vergütung für die Online-Nutzung ihrer Darbietungen.

Gemeinsam mit den drei anderen internationalen Verbänden (AEPO-ARTIS, FIA und IAO) beteiligt sich die FIM an der Fair Internet-Kampagne. Bei dieser Kampagne geht es um die Forderung, dass eine Bestimmung in die europäische Rechtsetzung aufgenommen wird, womit ausübenden Künstlern/innen garantiert wird, dass sie jedes Mal, wenn ihre Darbietungen online genutzt werden, eine angemessene Vergütung erhalten.
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Kenia | Sozialdialog. Gleichstellung Frau-Mann

Kenya Workshop 2017Die kenianische Gewerkschaft KeMU erstellt eine Roadmap für konkrete Maßnahmen im Bereich Sozialdialog und Gleichstellung zwischen Männern und Frauen

Die FIM hat gemeinsam mit der KeMU im Rahmen der gewerkschaftlichen Kapazitätenbildung mit Unterstützung von Union to Union einen nationalen Workshop durchgeführt (Nairobi, 3.-6 Juli 2017). Dieser Workshop, welcher hauptsächlich der Umsetzung von Pilot-Kollektivvereinbarungen mit Bestimmungen für die Gleichstellung zwischen Männern und Frauen gewidmet war, wurde durch einen Beitrag eines Sachverständigen in Kollektivverhandlungen der BMU (Vereinigtes Königreich) unterstützt.

Wie im Senegal bildet der Abschluss von Pilot-Kollektivvereinbarungen im Bereich der Musik den Mittelpunkt der Interessen der KeMu, um der Prekarisierung von Arbeitsbedingungen und Vergütung der Musiker/innen in einem Sektor, der größtenteils informell ist, vorzubeugen.
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Nachruf auf meinen Freund Abiadé Adéwusi

Abiadé Adewusi (Togo)Am Samstag, 1.7.2017 verstarb Abiadé Adéwusi, SARIAC-Präsident (Togo), der 1997 eine wichtige Rolle bei der Gründung der afrikanischen FIM-Gruppe spielte

Von Roméo Dika, FIM-Vizepräsident

Jean Vincent, damaliger FIM-Generalsekretär, schlug bei einem WIPO-Seminar in Lomé 1997 vor, dass afrikanische Vereinigungen und Gewerkschaften der FIM beitreten sollten, gewissermaßen als Beitrag zur Bildung unserer neuen und unerfahrenen Organisationen in vielen für unsere Gesellschaft relevanten Bereichen.

Während andere Afrikaner diesen Vorschlag ablehnten, verabredete sich Abiadé Adewusi mit Mamadou Barry und Ryad Challoub aus Guinea, Ismaël Lo aus dem Senegal, Valen Guédé von der Elfenbeinküste und mir aus Kamerun in einem Restaurant.
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UNESCO | 6. Tagung der Vertragsparteien des Übereinkommens von 2005

Unesco CoP 6Die Vertragsparteien des Übereinkommens über die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen aus dem Jahr 2005 verabschieden operative Richtlinien im digitalen Umfeld

Von 12.-15. Juni 2017 fand in Paris bei der UNESCO die 6. Tagung der Vertragsparteien des Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen statt. Die Gesamtbilanz dieser Konferenz fällt sowohl positiv als auch negativ aus.

Zu den positiven Aspekten zählt der wichtige Stellenwert, der den Organisationen der Zivilgesellschaft (CSO) eingeräumt wird, die ihr eigenes Forum am 12. Juni veranstaltet haben und die zukünftig vom Sekretariat wie Vertragsstaaten, als unerlässliche Partner zur Umsetzung des Übereinkommens, anerkannt werden.
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Erfolgreiche 4. Internationale Orchesterkonferenz

IOC logo (EN)An der 4. Internationalen Orchesterkonferenz der FIM, die von 11.-14. Mai 2017 in Montreal stattfand, nahmen fast 300 Delegierte teil

Nach Berlin (2008), Amsterdam (2011) und Oslo (2014) fand die Internationale Orchesterkonferenz der FIM zum ersten Mal im nordamerikanischen Montreal, in Zusammenarbeit mit der örtlichen Vertretung Nr. 406 der AFM, der Gilde der Musiker/innen von Quebec (GMMQ), statt.

Im Rahmen einer besonderen Partnerschaft waren alle Delegierte zu einem Schlusskonzert des Internationalen Musikwettbewerbs von Montreal, mit den Preisträgern des Wettbewerbs von 2017 und dem Sinfonieorchester von Montreal unter der Leitung von Claus Peter Flor, eingeladen.
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Irland | Recht auf Kollektivverhandlungen für Selbstständige wiederhergestellt

Oireachtas logoDas Irische Parlament stellt das Recht von selbstständigen Arbeitnehmern/innen auf Kollektivverhandlungen mit Änderung des Wettbewerbsgesetzes (am 31. Mai 2017) wieder her

Am Abend des 31. Mai verabschiedete das Irische Parlament den von der Labour-Partei vorgelegten Änderungsantrag zum Wettbewerbsgesetz, womit Ausnahmeregelungen des Wettbewerbsrechts für bestimmte selbstständige Arbeitnehmer/innen eingeführt werden sollen.

Seit einer wettbewerbsregulatorischen Entscheidung vor dreizehn Jahren wurden mit Künstlergewerkschaften ausgehandelte Vereinbarungen über Mindestvergütungen als Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht betrachtet.

Musiker, Journalisten und Synchronsprecher werden als erste von der Reform profitieren können

Um das Wettbewerbsrecht zu umgehen, muss eine Gewerkschaft beweisen, dass ihre Mitglieder entweder Scheinselbstständige (in einer Vorgesetztenbeziehung, weisungsgebunden, nicht denselben Geschäftsrisiken ausgesetzt wie ihre Auftraggeber usw.) oder ‚vollkommen abhängige‘ Arbeitnehmer/innen sind (die einen Großteil ihres Einkommen aus höchstens zwei Quellen beziehen), wobei beide Konzepte zum ersten Mal definiert werden.
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Air Canada gewinnt ‚FIM Airline of Choice‘-Preis 2017

FIM Airline of Choice award ceremony

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Beim Eröffnungsabend der 4. Internationalen Orchesterkonferenz, die in Montreal von der Musikergilde von Quebec (Vertretung Nr. 406 der AFM) ausgetragen wird, hat am 11. Mai 2017 die Internationale Musikerföderation, die Berufsmusiker/innen und ihre Gewerkschaften in mehr als sechzig Ländern vertritt, Air Canada den ‚FIM Airline of Choice‘-Preis verliehen.

Von der FIM und ihren Mitgliedsgewerkschaften wird seit mehreren Jahren eine Kampagne geführt, damit Fluggesellschaften den Musikern/innen, die mit ihrem Instrument reisen, angemessene Transportbedingungen gewähren und sie entsprechend über geltende Bestimmungen informieren.
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Senegal | Für Tarifvereinbarungen in der Musikbranche

Senegal workshop (March 2017)

Die FIM hat gemeinsam mit der AMS einen nationalen Workshop (von 21.-24. März 2017 in Dakar) im Rahmen eines Gewerkschaftsweiterbildungsprogramms mit Unterstützung von Union to Union durchgeführt. Dieser Workshop, der hauptsächlich einem Projekt von Pilottarifvereinbarungen gewidmet war, beinhaltete u.a. Gleichstellungsbestimmungen Mann/Frau und ferner leistete ein Sachverständiger für Tarifverhandlungen der französischen Gewerkschaft SNAM hierzu einen Beitrag.

Die Tagung begann mit einer Rede des Kabinettsdirektors des Kulturministeriums, in Gegenwart des Unesco-Büroleiters von Dakar, eines ACTRAV-Vertreters und der Vorsitzenden des Verwaltungsrats der SODAV (senegalesische Gesellschaft, die zuständig für die kollektive Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten ist).
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4. Internationale Orchesterkonferenz (IOK)

Montreal Symphony Orchestra

Zum ersten Mal seit 2008 findet die Internationale Orchesterkonferenz auf Einladung der GMMQ (örtliche Vertretung Nr. 406 der AFM) in Nordamerika unter der Schirmherrschaft des Quebecer Dirigenten Yannick Nézet-Séguin statt. Die Auswahl der verschiedenen Referenten von fünf Kontinenten spiegelt, wie schon bei den ersten drei Auflagen der Konferenz, die größtmögliche geografische Vielfalt wider.

Seit der ersten Auflage der IOC möchte sich die FIM für Dialog und Erfahrungsaustausch zwischen Musikern/innen und Managern im Streben nach Offenheit einsetzen. Durch eine Partnerschaft mit der Kanadischen Orchestervereinigung bietet die Auflage von 2017 den kanadischen Managern in den ersten eineinhalb Tagen mehr Teilnahmemöglichkeiten.
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